Alles was hinter dir liegt, stand dir einmalmal bevor...

5 Tage Harz

Für 5 Tage ging es in den Harz nach Zorge. Von dort aus wurden jeden Tag Touren unternommen. Auch wenn wir ohne Motorräder unterwegs waren, hatten wir mit dem Hund viel Spaß!

Der Reisebericht ist hier nachzulesen: Harz 2016

0 Kommentare

Aus alt mach' neu: Dnepr MT-16

Nach dem das Jahr 2015 wegen einem Unfall mit dem Auto mehr oder weniger zumindest motorradreisemäßig eine völlige Nullnummer war (Vom wieder einmal tollen Forumstreffen in Altenau abgesehen) habe ich mir für ein Restaurationsobjekt gesucht mit dem ich über den Winter die Zeit vertreiben und zusätzlich auch noch nutzliches lernen kann.

-->Hier<-- könnt ihr mehr über das Projekt erfahren. Ein Restaurationstagebuch samt Bildern bei dem sich alle angesprochen fühlen dürfen, die Vorurteile den russischen (in dem Fall ukrainischen) Maschinen gegenüber haben, ein ähnliches Projekt in Angriff nehmen wollen oder einfach Lust aufs lesen haben.

0 Kommentare

Cevennen-Moux-Roses

Gestern bin ich von Florac in den Cevennen aus Richtung Carcassonne gefahren. Da mich aber die Lust verlassen hatte mich durch den Touristendschungel zu schlagen, habe ich dies auf den Rückweg verlegt. Viel lieber bin ich die Tarnschlucht von Florac bis Millau gefahren. Eine wundervolle Gegend, bei der ich mich dazu entschieden habe, die Kamera nicht am Helm zu lassen und die DSLR im Koffer. Einfach dahingleiten und die Zeit vergessen. Dies ist mir bestens gelungen. Links, rechts,links schlängelt sich die ebene,griffige Straße der Tarn entlang und lässt von Zeit zu Zeit sehenswerte Blicke erhaschen. In Millau habe ich getankt und bin um die Stadt herum gekurvt. Unterhalb der beeindruckend schönen Autobahnbrücke hinweg bin ich über das Languedoc-Roussilon Richtung Moux gekurvt. In mitten des Hügelparadieses habe ich einen kleinen Rastplatz gefunden und Mittag samt halbstündigem Schlaf gemacht.

So aufgefrischt ging es dann über die Hügel hinweg nach Mouxhinunter. Es herrscht dort höchste Waldbrandgefahr und somit ist pausieren am Wegesrand,vorallem für Motorräder nicht erwünscht. Die Wucht des Temperaturunterschiedes hatte mich voll getroffen. In Florac noch mit langer Unterhose bei 14°C gestartet, waren es nun von jetzt auf gleich um die 30°C. Also doch kurz angehalten und auf die luftige Motorradhose gewechselt. Von den Bergen herab hat meinen einen super Blick über das Departement Aude, was mit seinen langgezogenen Kurven wieder ein wohltuendes Erlebniss zu den huckeligen Passstraßen der letzten Woche. Die Maschine im 6. Gang bei 90 dahergleiten lassen, kann auch sehr schön sein!

Nach Moux bin ich nicht einfach so gefahren. Dort haben sich ein deutsches Ehepaar niederglassen und bieten eine Bleibe für alle Motorradfahrer und anderen Gästen. Es gibt Zimmer, Chalets und genug Platz für Zelte. Das 4-Gang Abendessen war sehr lecker und man fühlt sich trotz mediteranem Flair irgendwie heimisch. Im übrigen: Wer will kann dort auch geführte Offroad-Touren machen!

Ich habe mich super wohl gefühlt und kann das Las Clauzes nur weiterempfehlen.

Am Morgen habe ich dann nach einem guten Frühstück mein Zeug zusammen geraffelt und bin Richtung Cadaques aufgebrochen. Über schöne kurvige Landstraßen bin ich dann nach Roses gefahren und dort auf einen am Meer gelegenen Campingplatz gegangen. Nach einem ausgiebigen Bad im Meer und anschließendem bräunen der kalkfarbenen Haut(Unter Motorradsachen wird man nunmal nicht braun) wurde dann ordentlich zu Abend gegessen. Morgen wird es dann in die Pyrenäen gehen! Ich freue mich schon!!!

0 Kommentare

Menton-Nizza-Monaco

Über die Alpen hinweg kommt man in Menton an der Cote d'Azur heraus. Zusammen mit Nizza habe ich beides mit Gepäck befahren und bin in Cagnes-sur-Mer auf den Le Colombiere zum Übernachten gefahren. Mit netten deutschen Campern gegenüber wurde erstmals wieder deutsches Bier getrunken und nett geplaudert. Vorher ging es jedoch noch ohne Gepäck durch Monaco. Ein MUSS wenn man schon in der Nähe ist!

0 Kommentare

Die Route de Grande Alpes

Die Nacht bei dem älteren Ehepaar war bis auf wenige kurze Unterbrechungen gut und somit konnte ich  ausgeschlafen und voller Vorfreude in die Alpen starten. In Annecy bin ich dann in die Alpen eingestiegen.

Ich werde später nochmal umfangreich Berichten. Eins Vorweg: Wegen den kalten Temperaturen nachts habe ich die Route de Grandes Alpes in 3 Tagen abgearbeitet. Viel Zeit zum trödeln blieb daher nicht.

0 Kommentare

Im Reich der Moselle

Nach einer kalten Nacht in der Nähe von Bitche ging es durch die Vogesen über schnelle kurvige Straßen von Ramstein-Plage über Strasbourg, in Richtung Colmar. Leider habe ich mich etwas verfahren und habe dann Colmar umfahren. Aber auch die umliegenden Dörfer sind so wunderschön bemalt und bieten einen guten Vorgeschmack auf die Schick erhaltene Stadt Colmar. Sie ist ein Muss für jeden der noch nicht dort war.

 

Auf dem Weg über den Col de Bussang traf ich zwei Deutsche mit denen ich schnell ins Gespräch kam. Sie erzählten mir von ihrer bleibe dem Motohotel Col de Bussang. Mark und Ida bewirten das schicke Hotel mit Restaurant und sind selbst leidenschaftliche Motorradfahrer. Wir haben viel doofes Zeug geschnackt und nachdem die Zimmer bezogen und das super Essen verspeist war, ging es zu einem Verdauungsspaziergang an die Moselquelle. Jeder nahm einen großen Schluck(schmeckt super und nein, ich hatte keine Verdauungsprobleme danach), es wurden Fotos gemacht und sogar ein Geocache wurde gehoben.

Nachdem wir wieder im Hotel angekommen waren verstärkte sich unsere Truppe um den vierten im Bunde. Auch ein F800GS Fahrer!

Mit ihm ging es dann heute Richtung Grandes Alpes. Nachdem er gegen Nachmittag sich eine Bleibe für die Nacht suchte, so musste ich noch einiges an Kilometern fahren um nicht zu viel Zeit zu verplämpern, nachdem die Tour gestern schon kürzer als geplant war.

 

Um 19 Uhr bin ich dann bei einem alten Ehepaar untergekommen die neben einer Werkstatt für alte Deutz-Traktoren und LKWs auch einen Campingplatz hatten. Für 5 Euro kam ich unter Eichen zum Ruhen. Morgen sollte es ja in die lang ersehnten Alpen gehen.

0 Kommentare

Und los gehts...

Heute ist Start der Reise! Am Morgen nach der Arbeit wurde geduscht, ein schneller Kaffe getrunken und die Maschine aus der Garage gerollt. Die Koffer wurden noch einmal kontrolliert und die Gepäckrolle samt Zelt wurde fest verzurrt. Mit guter Musik und noch besserer Laune ging es dann über die A1 bis Trier und von dort aus über Landstraßen nach Bitche. Der erste Tag sollte ein kurzer werden.

0 Kommentare

Die letzten Wochen vor dem Trip...

Noch 31 Tage, dann ist es soweit.

Einen Monat... Alleine... durch Belgien, Luxemburg, Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal.

In den letzten Wochen war es sehr still hier im Blog. Das soll aber nicht heißen dass sich nichts getan hat. 
Vorallem war ich damit beschäftigt, das Motorrad startklar zu bekommen.

So wurde das Motorrad um den Rehoiler Kettenöler und einen Sturzbügel von SW-Motech erweitert und hat die Heidenau K60 Scout als neue Bereifung und eine neue D.I.D. VX Kette samt Ritzel und Kettenrad bekommen.

Der Kettenöler hat viel Zeit und Ideenreichtum benötigt bis er an der Maschine funktionierte. An der Stelle nochmal an meinen Kumpel Markus aus dem F-GS.de-Forum.

Wo wir gerade beim Forum sind.

Wir hatten vom 19.6-22.6 unser 4. Forumstreffen in Schönau am Königssee.

Mit über 50 Leuten erstaunlich gut besucht, wo unser neues Forum ja erst seit September 2013 online ist.

Ich habe dort wirklich viele Tipps bekommen und auch neue Freunde bekommen.

 

Ich war aber auch viel mit dem neuen Lonerider Mototent Zelt unterwegs. Meist waren es Zwei und Dreitagestouren in die Ardennen. Die Touren haben mir wirklich Mut gemacht, dass meine Ausrüstung passt und mich nicht im Stich lassen wird.

 

Die letzten Tage werden jetzt damit verbracht, die Touren noch zu verfeinern und die Einbauberichte für die Umbauten hier einzustellen.

0 Kommentare

Me...on Youtube

0 Kommentare

Im Eau-Rouge Fieber

American Liberators Memorial
American Liberators Memorial

Wer spät dran ist, muss sich bekanntlich sputen.

Für einen Tagestripp nach Belgien ist 10 Uhr nicht unbedingt die beste Startzeit.

Wie soll man denn so abends pünktlich zum Essen zuhause sein.

Also wurde ein Sprint auf der A1 eingelegt. Und so war ich gegen 12 Uhr über die belgische Grenze.

Von der A44 bin ich auf Höhe Eupen abgefahren. Von dort aus ging es über Land nach Verviers.

Wenige Kilometer weiter war ich dann an der Rennstrecke.

Man sieht von ihr leider nicht viel wenn man sich an die Straßen rund um die Rennstrecke hält.

Aber für La Source, Eau-Rouge, Les Combes und Busstop nimmt man gerne Umwege in Kauf.

Für mich ist Spa eine der schönsten und aufregensten Rennstrecken der Welt.

 

Aber es ist Zeit sich zu verabschieden. Die Tage sind kurz und schließlich wollte ich noch zum Mardasson.

 

Also ging es von Spa nach Malmedy und runter nach Vielsalm. Über Luxenburg erreichte ich dann Bastogne. Am Kriegsdenkmal angekommen, war der Parkplatz leider mit  einem riesen Haufen Schotter belegt und ich musste direkt vor dem Denkmal parken.

Die Kiddies der Reisegruppe fanden aber anscheinend meine Maschine interessanter als das Denkmal. Und so machte sich wieder einmal die Sprachbarriere bemerkbar. Mein Französich ist nicht gut und dazu musste ich es die letzten Jahre nie gebrauchen. Englisch scheint für die Kids auch nicht bekannt zu sein. Also wurde mit Händen und Füßen gesprochen. Also hielten wir für Fotos her und ließen es beim abfahren vom Denkmal ein kleines bischen Krachen. Aber nur ein bischen.

Und so ging es wieder nach Hause.

Was am Ende des Tages bleibt ist die Einsicht, dass Belgien wahnsinnig schön ist, aber in den Köpfen der Leute die Ereignissen von vor 70 Jahren noch immer zu existieren scheinen.

Wer sich davon nicht entmutigen lässt findet auf dem Land wahnsinnig schöne Gehöfte und auch die Kurven laden zu Schräglage ein.

 

Die Route habe ich als Bild mit angefügt.

0 Kommentare

Start der Reise...

Heute geht es los... der Blog startet...

Wirklich Erfahrung habe ich damit nicht.

Was nicht ist, kann ja noch werden. Die Winterzeit auch nicht die Zeit in der Motorradreisende besonders viel unterwegs sind!

Füttern wir den Blog erstmal mit Reisen aus der Vergangenheit!

Viel Spaß beim lesen,

 

Chris

1 Kommentare